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Rechnung an Kunden, deren Steuerberater mit DATEV arbeitet

Dein Kunde — oder dessen Steuerberater — arbeitet mit DATEV. Du lieferst ihm eine geprüfte E-Rechnung statt eines PDFs, das dort jemand abtippt.

Viele Geschäftskunden geben ihre Belege an eine Kanzlei, die mit DATEV arbeitet, oder buchen selbst in DATEV. Nach DATEVs eigener Beschreibung lassen sich E-Rechnungen mit DATEV Unternehmen online verarbeiten; sie kommen dort per DATEV Upload Mail, über Upload online oder optional über ein E-Rechnungspostfach an. Deine Seite der Strecke ist die Rechnung selbst: Die API erzeugt aus deinen Rechnungsdaten eine XRechnung oder ein ZUGFeRD-PDF nach EN 16931 und prüft sie, bevor sie rausgeht. Verschickt wird wie bisher, meist per E-Mail an deinen Kunden. Die DATEV-Umgebung des Empfängers bleibt, wie sie ist — du stellst nichts auf sein System um.

Was reinkommt

Rechnungsdaten aus deiner Rechnungssoftware, deinem ERP oder deiner Vorlage

Positionszeilen mit Menge, Einheit, Einzelpreis und Steuersatz

Bankverbindung und Zahlungsziel — bei XRechnung Pflicht

Die Adresse, an die dein Kunde Rechnungen heute schon empfängt

Was das löst

01

Daten statt Abtippen auf der Empfängerseite

Ein PDF ohne Struktur muss beim Kunden oder in der Kanzlei jemand erfassen. Eine E-Rechnung nach EN 16931 trägt Nummer, Parteien, Positionen und Steuerbeträge als Felder — sie wird eingelesen statt abgeschrieben.

02

Ein Datensatz, zwei Formate

Aus denselben Rechnungsdaten entsteht eine XRechnung oder ein ZUGFeRD-PDF. Welches dein Kunde haben will, sagt er dir; du pflegst dafür keinen zweiten Rechnungsweg.

03

Geprüft, bevor es in der Kanzlei auffällt

Der Validate-Endpoint prüft XRechnung nach den XRechnung-Regeln (KoSIT) und ZUGFeRD nach Profil-Schematron und EN-16931-Regeln — und nennt Regel und Feld. Ein fehlender Steuersatz oder der Ansprechpartner, den die XRechnung verlangt, fällt bei dir auf — nicht erst, wenn der Monat beim Empfänger schon gebucht ist.

04

Der Mensch sieht weiterhin ein PDF

ZUGFeRD ist ein PDF/A-3 mit eingebettetem XML. Wer die Rechnung prüft oder freigibt, liest das Blatt; die Buchhaltungssoftware liest den Anhang.

Ein echtes Beispiel

Ausschnitt aus dem Rezept „ZUGFeRD-PDF erzeugen“ — samt Bankverbindung und Zahlungsziel, die im eingebetteten XML mitreisen.

json
{
"invoice": {
"invoiceNumber": "RE-2025-002",
"issueDate": "2025-01-15",
"buyer": {
"name": "Beispiel AG"
},
"items": [
{
"position": 1,
"description": "Beratungsleistung",
"quantity": 10,
"unit": "HUR",
"unitPrice": 150,
"taxRate": 19,
"netAmount": 1500,
"taxAmount": 285,
"grossAmount": 1785
}
],
"total": 1785,
"seller": {
"bankAccount": {
"iban": "DE89370400440532013000",
"bic": "COBADEFFXXX"
}
},
"paymentTerms": {
"dueDays": 30,
"description": "Zahlbar innerhalb von 30 Tagen"
}
}
}

POST /api/v1/invoice/DE/zugferd/generate

Antwort: ein Base64-kodiertes PDF/A-3 mit eingebettetem EN-16931-XML. Die Position rechnet 10 × 150,00 € = 1.500,00 € netto, 19 % ergeben 285,00 € Steuer, Gesamtbetrag 1.785,00 € — dieselben Werte, die oben in der Eingabe stehen, ebenso IBAN und Zahlungsziel.

Das vollständige Rezept

Die beteiligten Endpoints

  • Invoice Creator

    POST /api/v1/invoice/{countryCode}/{format}/generate

    Live
  • Validator

    POST /api/v1/invoice/{countryCode}/validate

    Live

Gegenüber der Alternative

DATEV ist die Software auf der Seite deines Kunden und seiner Kanzlei. Wir ersetzen sie nicht und stehen nicht in Konkurrenz dazu: Wir liefern die E-Rechnung, die dort verarbeitet wird. Womit wir uns stattdessen vergleichen lassen: andere E-Rechnungs-APIs — der Vergleich zeigt die Unterschiede.

Zum Vergleich

So läuft es

  1. 1

    Beim Kunden fragen, ob er XRechnung oder ZUGFeRD möchte und an welche Adresse — oft ist es dieselbe, an die heute das PDF geht.

  2. 2

    POST /api/v1/invoice/DE/validate und danach .../zugferd/generate oder .../xrechnung/generate mit deinen Rechnungsdaten.

  3. 3

    Die Datei wie bisher per E-Mail an deinen Kunden schicken; den Weg in seine DATEV-Umgebung wählt er.

Was es bei diesem Umfang kostet

Rund 300 Rechnungen im Monat liegen im Tarif Starter bei 23 € pro Monat.

Alle Preise netto, zzgl. USt. · 20 % Rabatt bei Jahreszahlung · Free-Tier ohne Kreditkarte

Alle Tarife

Grenzen

  • Die direkte Zustellung ins DATEV E-Rechnungspostfach über das TRAFFIQX-Netzwerk ist noch nicht verfügbar — geplant für Q1/2027. Bis dahin erzeugt die API die Datei, und du versendest sie über deinen bestehenden Kanal.
  • Die API erzeugt keine DATEV-Exportdateien und keinen Buchungsstapel — weder für deine eigene Buchhaltung noch für die deines Kunden.
  • Wie die Rechnung beim Empfänger in DATEV weiterverarbeitet wird, liegt bei ihm und seiner Kanzlei, nicht bei der API.
  • Revisionssichere Ablage ist nicht Teil der API (Archive API geplant 2027).

Selbst bauen oder bauen lassen

Beide Wege führen zur gleichen E-Rechnung. Der Unterschied ist, wer die Anbindung schreibt.

Selbst bauen

Du rufst die API selbst auf. 300 Rechnungen im Monat liegen im Tarif Starter bei 23 € pro Monat bei monatlicher Zahlung, oder 18 € pro Monat bei Jahreszahlung.

Alle Preise netto, zzgl. USt. · 20 % Rabatt bei Jahreszahlung · Free-Tier ohne Kreditkarte

Zum Quickstart

Bauen lassen

Wir binden dein Bestandssystem an: 6.000–15.000 € zzgl. USt. zum Festpreis, 4–6 Wochen bis zum Go-Live.

Passt, wenn deine Rechnungen aus einem gewachsenen System kommen und mehrere Kunden nach E-Rechnungen für ihre Kanzlei fragen — dann wird die Anbindung einmal nebenan gebaut statt je Kunde von Hand.

Alle Beträge netto, zzgl. USt.

Zum Integrations-Service

Häufige Fragen

Muss mein Kunde oder seine Kanzlei dafür etwas umstellen?

Auf deiner Seite ändert sich das Format, nicht der Versandweg: Die Rechnung geht wie bisher an die Adresse, die dein Kunde dir nennt. Wie sie von dort in seine DATEV-Umgebung kommt — etwa über DATEV Upload Mail —, entscheiden er und seine Kanzlei.

Könnt ihr direkt in das DATEV E-Rechnungspostfach zustellen?

Noch nicht. Die Zustellung über das TRAFFIQX-Netzwerk ist geplant für Q1/2027; Stand und Ablauf stehen auf der Docs-Seite zur DATEV-Zustellung. Bis dahin erzeugt und prüft die API die Rechnung, und der Versand bleibt dein Schritt.

Erzeugt ihr DATEV-Buchungsdaten?

Nein. Die API erzeugt E-Rechnungen nach EN 16931 — XRechnung und ZUGFeRD —, keine DATEV-Exportformate und keinen Buchungsstapel. Das Buchen bleibt beim Empfänger und seiner Kanzlei.

E-Rechnungen für Kunden mit DATEV — ohne deinen Versandweg umzubauen.