Eingehende E-Rechnung auslesen und weitergeben
Aus XML oder ZUGFeRD-PDF werden Felder, die deine Buchhaltung übernehmen kann.
Im Posteingang liegt eine Mischung: XRechnung als XML, ZUGFeRD als PDF, dazwischen weiterhin PDFs ganz ohne Struktur. Der Parse-Endpoint nimmt die Datei Base64-kodiert entgegen, erkennt das Format und gibt die Rechnungsdaten strukturiert zurück — Nummer, Parteien, Positionen, Steuerbeträge. Was danach passiert, entscheidet dein System: Tabelle, ERP oder Freigabe-Workflow.
Was reinkommt
XRechnung als UBL- oder CII-XML
ZUGFeRD- oder Factur-X-PDF mit eingebettetem XML
Der Dateiname, damit das Format sicher erkannt wird
Der E-Mail-Anhang aus dem Posteingang, unverändert
Was das löst
Das Format wird erkannt, nicht geraten
Du musst nicht vorher wissen, ob eine XRechnung oder ein ZUGFeRD-PDF ankommt. Der Endpoint nimmt beides entgegen und antwortet mit derselben Struktur.
Bei ZUGFeRD zählt das eingebettete XML
Die Wahrheit steht im Anhang, nicht auf dem sichtbaren Blatt. Wer das PDF per Texterkennung liest, übernimmt im Zweifel eine Zahl aus der Layout-Spalte statt aus dem Beleg.
Rechnungsdaten kommen als Felder
invoiceNumber, seller, buyer, items, taxSummary, total: benannte Felder statt Textfragmente. Die Übergabe an Tabelle, ERP oder Buchhaltung ist danach eine Abbildung, keine Texterkennung.
Keine Verarbeitung durch ein Sprachmodell
Die Auswertung ist eine Abbildung des Dokuments, kein Ratespiel: Rechnungsdaten gehen nicht an ein Sprachmodell. Was der Parser meldet, steht im Beleg.
Ein echtes Beispiel
Ausschnitt aus der XRechnung, die das Rezept „Eingehende E-Rechnung auslesen“ an den Parser schickt.
<cbc:ID>RE-2025-001</cbc:ID><cbc:IssueDate>2025-01-15</cbc:IssueDate><cbc:Name>Muster GmbH</cbc:Name><cbc:TaxExclusiveAmount currencyID="EUR">1000.00</cbc:TaxExclusiveAmount><cbc:TaxAmount currencyID="EUR">190.00</cbc:TaxAmount><cbc:PayableAmount currencyID="EUR">1190.00</cbc:PayableAmount>POST /api/v1/invoice/parse
Antwort: die Rechnungsdaten als JSON — invoiceNumber RE-2025-001, der Verkäufer Muster GmbH, 1.000,00 € netto plus 190,00 € Steuer, 1.190,00 € zahlbar. Dieselben Werte, die oben im Dokument stehen.
Das vollständige RezeptGegenüber der Alternative
Die Alternative ist eine Bibliothek im eigenen Betrieb — Mustang etwa. Das geht, kostet aber Pflege bei jeder Formatversion und einen Java-Prozess neben deiner Anwendung.
Zum VergleichSo läuft es
- 1
Anhang aus dem Posteingang holen und Base64-kodieren.
- 2
POST /api/v1/invoice/parse mit data und filename.
- 3
Felder aus der Antwort in Tabelle, ERP oder Freigabe schreiben.
Was es bei diesem Umfang kostet
Rund 1.000 Rechnungen im Monat liegen im Tarif Starter bei 23 € pro Monat.
Alle Preise netto, zzgl. USt. · 20 % Rabatt bei Jahreszahlung · Free-Tier ohne Kreditkarte
Alle TarifeGrenzen
- Ein PDF ohne eingebettetes XML enthält keine strukturierten Daten — der Parser kann daraus keine erfinden.
- Die Antwort sagt, was im Dokument steht, nicht, ob es zu deiner Bestellung passt. Der fachliche Abgleich bleibt dein Schritt.
- Revisionssichere Ablage ist nicht Teil der API (Archive API geplant 2027); den Ablage-Weg über einen Workflow zeigt das n8n-Template.
Häufige Fragen
Welche Formate kann der Parser lesen?
XRechnung als UBL und CII sowie ZUGFeRD- und Factur-X-PDFs mit eingebettetem XML. Den jeweils aktuellen Stand gibt die Formats-API aus.
Was passiert mit der Datei?
Sie wird für die Antwort verarbeitet und nicht an ein Sprachmodell weitergereicht. Wie die Verarbeitung im Einzelnen läuft, steht auf der Sicherheitsseite.
Wie komme ich von der Antwort in eine Tabelle?
Das n8n-Template „parse-email-to-sheets“ macht genau diesen Weg: Postfach beobachten, Anhang an den Parser, Zeile in die Tabelle schreiben.