Rechnungsprozess automatisieren, ohne Code zu schreiben
Ein Workflow statt einer Anwendung: Postfach, Tabelle oder Formular rein, E-Rechnung raus.
Nicht jeder Rechnungsprozess braucht eine eigene Anwendung. Ein Postfach, eine Tabelle und ein Formular reichen oft aus; es fehlt nur die Stelle, die daraus ein konformes Format macht. Genau die ist ein HTTP-Aufruf. Für n8n liegen fertige Workflows als Template bereit — importieren, Zugangsdaten eintragen, aktivieren. Make und Zapier erreichen dieselbe Schnittstelle über ihren HTTP-Modul; die Integrationsseiten zeigen die Konfiguration.
Was reinkommt
Auslöser: neue E-Mail, neue Zeile in einer Tabelle, abgeschickte Formulareingabe
Rechnungsdaten aus der Quelle — Positionen, Beträge, Empfänger
Dein API-Key, in den Zugangsdaten des Workflows hinterlegt
Ziel: Postausgang, Ablage oder Tabelle
Was das löst
Fertige Workflows statt leerer Leinwand
Sieben n8n-Templates decken die üblichen Wege ab: aus einer Tabelle erzeugen, per Formular prüfen, Postfach auslesen, Shop-Bestellung, PDF-Rechnung je Abteilung, Zusatzfelder auf dem PDF, Eingang ablegen. Jedes Template ist eine JSON-Datei zum Importieren.
Der Aufruf ist ein HTTP-Modul
Kein SDK, keine Bibliothek: eine URL, ein Header mit dem Schlüssel, ein JSON-Body. Was in n8n geht, geht ebenso in Make oder Zapier über deren HTTP-Modul.
Prüfen gehört in den Lauf
Ein Schritt vor dem Versand prüft die Daten und hält den Lauf mit Regel-Code und Feld an. Das Formular-Template macht daraus eine kleine Seite, auf der jemand im Team eine Datei prüfen lassen kann, ohne selbst an die API zu gehen.
Der Schlüssel bleibt im Workflow
Die Zugangsdaten liegen in der Automatisierung, nicht in einer Tabelle und nicht beim Empfänger. Betreibst du n8n selbst, verlässt der Schlüssel deine Umgebung nicht.
Ein echtes Beispiel
Der Request-Body, den der HTTP-Modul schickt — aus dem Rezept „Bestehende Rechnung prüfen“.
{ "invoice": { "invoiceNumber": "RE-2025-003", "countrySpecific": { "countryCode": "DE", "leitwegId": "991-12345-67" }, "subtotal": 1500, "total": 1785 }}POST /api/v1/invoice/DE/validate
Antwort: valid sowie errors und warnings mit Regel-Code und Feld. Der Workflow verzweigt genau daran: sauber weiter, sonst anhalten und melden.
Das vollständige RezeptDie beteiligten Endpoints
- Invoice CreatorLive
POST /api/v1/invoice/{countryCode}/{format}/generate
- ValidatorLive
POST /api/v1/invoice/{countryCode}/validate
Gegenüber der Alternative
Die Alternative ist eine Rechnungssoftware, die alles mitbringt — und in der dein Prozess so aussehen muss, wie sie ihn vorsieht. Der Workflow bleibt dagegen deiner.
Zum VergleichSo läuft es
- 1
Template importieren oder Workflow anlegen und den Auslöser wählen: Postfach, Tabelle oder Formular.
- 2
HTTP-Modul auf den passenden Endpoint zeigen und den Schlüssel als Zugangsdatum hinterlegen.
- 3
Ergebnis weiterreichen: Datei anhängen, Zeile schreiben, Meldung senden.
Was es bei diesem Umfang kostet
Rund 300 Rechnungen im Monat liegen im Tarif Starter bei 23 € pro Monat.
Alle Preise netto, zzgl. USt. · 20 % Rabatt bei Jahreszahlung · Free-Tier ohne Kreditkarte
Alle TarifeGrenzen
- Einen eigenen Node gibt es bisher für n8n; in Make und Zapier läuft der Aufruf über deren HTTP-Modul — der Stand steht auf den jeweiligen Integrationsseiten.
- Ein Workflow ist so zuverlässig wie sein Betrieb: Wiederholungen, Zeitüberschreitungen und Fehlerpfade müssen eingerichtet sein.
- Peppol-Versand ist noch nicht verfügbar (geplant 2027).
Häufige Fragen
Brauche ich n8n, oder geht auch Make oder Zapier?
Beides geht. Für n8n gibt es fertige Templates und einen eigenen Node; Make und Zapier rufen dieselben Endpoints über ihr HTTP-Modul auf. Die Integrationsseiten zeigen je die Konfiguration.
Wo liegt der API-Key?
In den Zugangsdaten der Automatisierung, nicht im Workflow-Text und nicht in einer Tabelle. Betreibst du n8n selbst, bleibt er in deiner Umgebung.
Was kostet ein Workflow?
Die Templates selbst kosten nichts. Gezählt werden die erzeugten Rechnungen als API-Calls; das Preisbeispiel weiter oben rechnet einen typischen Umfang durch.