E-Rechnung ins eigene Produkt einbauen

Creator, Validator und deine eigenen PDF-Vorlagen hinter deiner Oberfläche — ohne eigenen Formatpfleger.

Dein Produkt schreibt bereits Rechnungen. Was fehlt, ist das Format: XRechnung, ZUGFeRD und die Regeln, die sich mit jeder Fassung bewegen. Statt eine Formatbibliothek zu betreiben, rufst du zwei Endpoints auf — erzeugen und prüfen — und behältst Oberfläche, Nummernkreise und Layout bei dir. Die PDF-Vorlage ist dabei ein JSON-Dokument, das du je Mandant überschreibst, damit die Rechnung nach deinem Kunden aussieht und nicht nach uns.

Was reinkommt

Rechnungsdatensatz aus deiner Anwendung — Kopf, Parteien, Positionen, Summen

Mandanten-Stammdaten: Logo, Farben, Bankverbindung, Steuernummern

Deine PDF-Vorlage als BlockTemplate-JSON

Zielformat je Empfänger: XRechnung, ZUGFeRD oder PDF

Was das löst

01

Zwei Endpoints statt einer Formatbibliothek

Erzeugen und prüfen sind zwei Aufrufe hinter einem Adapter. Was sich an den Regeln bewegt, bewegt sich bei uns — nicht in deinem Release-Zyklus.

02

Dein Layout, nicht unseres

Rechnungsvorlagen sind JSON im BlockTemplate-Format: Platzhalter, Design-Tokens für Farben und Schriftgrößen, neun Blocktypen. Logo und Markenfarben werden je Mandant überschrieben.

03

Fehler, die dein Support einordnen kann

Die Antwort nennt Regel-Code und Feld. Dein Support liest daraus, welches Stammdatenfeld beim Mandanten fehlt, statt „Rechnung fehlgeschlagen“ weiterzureichen.

04

Ein Anbieterwechsel bleibt ein Adapter

XRechnung, ZUGFeRD und Peppol BIS 3.0 sind öffentliche Normen nach EN 16931. Was die API erzeugt, bleibt auch ohne uns gültig und von anderen Systemen verarbeitbar.

Ein echtes Beispiel

Ausschnitt aus dem Rezept „ZUGFeRD-PDF erzeugen“ — die Felder, die ZUGFeRD zusätzlich zu XRechnung verlangt.

json
{
"invoice": {
"seller": {
"bankAccount": {
"iban": "DE89370400440532013000",
"bic": "COBADEFFXXX"
}
},
"paymentTerms": {
"dueDays": 30,
"description": "Zahlbar innerhalb von 30 Tagen"
},
"subtotal": 1500,
"total": 1785
}
}

POST /api/v1/invoice/DE/zugferd/generate

Antwort: ein Base64-kodiertes PDF/A-3 mit eingebettetem EN-16931-XML über 1.785,00 €. Ohne IBAN, BIC und Zahlungsziel bricht die Erzeugung ab — anders als bei XRechnung sind sie hier Pflicht.

Das vollständige Rezept

Die beteiligten Endpoints

  • Invoice Creator

    POST /api/v1/invoice/{countryCode}/{format}/generate

    Live
  • Validator

    POST /api/v1/invoice/{countryCode}/validate

    Live

Gegenüber der Alternative

Die Alternative ist, eine Bibliothek selbst zu betreiben — Mustang etwa. Dann gehören dir auch der Prozess daneben, die Formatversionen und die Frage, wer am Freitagabend die Schematron-Fassung nachzieht.

Zum Vergleich

So läuft es

  1. 1

    Adapter bauen: dein Rechnungsobjekt auf die Feldreferenz abbilden (/docs/api/schema).

  2. 2

    POST /api/v1/invoice/DE/validate im Test, POST /api/v1/invoice/DE/zugferd/generate in der Anwendung.

  3. 3

    Fehler nach Klasse behandeln: 4xx nicht wiederholen, 5xx mit wachsender Wartezeit, 429 verzögern.

Was es bei diesem Umfang kostet

Rund 5.000 Rechnungen im Monat liegen im Tarif Premium bei 79 € pro Monat.

Alle Preise netto, zzgl. USt. · 20 % Rabatt bei Jahreszahlung · Free-Tier ohne Kreditkarte

Alle Tarife

Grenzen

  • Peppol-Versand ist noch nicht verfügbar (geplant 2027); Peppol BIS 3.0 erzeugen und prüfen kannst du heute.
  • Rückmeldungen per Webhook gibt es noch nicht — das Ergebnis steht in der Antwort des Aufrufs.
  • Die Vorlagenpflege je Mandant bleibt bei dir: Wir liefern das Format, nicht das Corporate Design deiner Kunden.

Häufige Fragen

Wie tief muss ich das Format verstehen?

So tief wie die Felder, die du füllst. Die Feldreferenz nennt Typ, Pflichtangabe und Bedeutung je Feld; die Regeln dahinter prüft der Validate-Endpoint.

Kann ich das PDF-Layout an das Corporate Design meiner Kunden anpassen?

Ja. Rechnungsvorlagen sind JSON-Dokumente im BlockTemplate-Format mit Platzhaltern und Design-Tokens für Farben und Schriftgrößen; Logo und Markenfarben werden je Mandant überschrieben.

Was passiert mit den Rechnungen meiner Kunden, wenn es uns nicht mehr gibt?

XRechnung, ZUGFeRD und Peppol BIS 3.0 sind öffentliche Normen nach EN 16931. Jede erzeugte Rechnung bleibt gültig und von anderen Anbietern verarbeitbar; ein Wechsel beträfe deinen Adapter, nicht deine Rechnungsstellung.

E-Rechnung im eigenen Produkt — ohne eigenen Formatpfleger.